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Physikalische Medizin und Physiotherapie

Facharztpraxen führen spezialisierte Untersuchungen und Diagnostik durch und geben Empfehlungen und überwachen die Programme der medizinischen Rehabilitation und Physiotherapie.

Diagnostische Verfahren:

Der Ultraschall des Bewegungsapparates ist eine schmerzlose diagnostische Untersuchung mit welcher die Zustände und Veränderungen des Weichteilgewebes – Muskeln, Sehnen und Gelenkanteile beurteilt werden. Er wird bei Verletzungen, Überlastungen sowie entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des muskuloskelettalen Systems eingesetzt. Die Untersuchung wird von einem Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation durchgeführt, welcher in der Ultraschalldiagnostik des Bewegungsapparates ausgebildet ist.

Die EMNG wird durchgeführt, wenn der Verdacht auf eine Schädigung von Muskeln oder peripheren Nerven besteht. Sie dient zur Diagnostizierung Veränderungen an Nervenwurzeln, peripheren Nerven, der Verbindung zwischen Nerv und Muskel sowie im Bereich des Muskels selbst.

Muskelgruppen unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Aktivitätsniveau der Patientin/des Patienten. Sie hilft dabei, Ungleichgewichte zu erkennen, die zu Verletzungen von Gelenken, Bändern, Knorpel oder Muskeln führen können, und ist zudem wichtig als Ausgangsdiagnostik vor einem Rehabilitationsprogramm. Das Verfahren ist sicher und ohne schädliche Nebenwirkungen.

Die Diagnostik wird an einem isokinetischen Humac Norm-Gerät durchgeführt, welches für das Training der Muskulatur der oberen und unteren Extremitäten sowie der Rumpfmuskulatur vorgesehen ist, sowie für die Durchführung der Beschäftigungstherapie bei neurologischen Patienten. Dieses äußerst hochentwickelte Gerät wird von einem speziell geschulten Team von Physiotherapeuten bedient.